Eine Vorlage samt Bindings einrichten

Ein Dokument zur Vorlage mit benannten Eingaben machen und daraus ausgefüllte Dokumente erzeugen.

Eine Vorlage ist ein Dokument, dessen veränderliche Stellen benannt sind. Statt den Vertrag vom letzten Quartal zu kopieren und jede Stelle zu suchen, an der ein Name oder ein Honorar vergraben ist, markieren Sie diese Stellen einmal – und ein Dokument zu erzeugen heißt von da an, Werte zu liefern statt Formulierungen zu redigieren.

Die veränderlichen Stellen markieren

Ersetzen Sie im Vorlagendokument jeden veränderlichen Wert durch ein Datenfeld und geben Sie ihm einen Namen. Der Name ist überall die Identität des Feldes: im Formular, das jemand ausfüllt, und als api_key, den ein Integrator über die Dokumenten-API sendet. Felder sind typisiert – Text, Zahl, Datum, Ja/Nein –, ein Datum kann also keinen Satz untergeschoben bekommen.

Ein Feld ist Pflicht oder optional. Pflicht heißt: Ohne dieses Feld entsteht kein Dokument. Optionale Felder können einen Standardwert tragen, und ein leer gelassenes optionales Feld wird schlicht weggelassen – eine weggelassene optionale Liste etwa wiederholt sich null Mal, statt zu scheitern.

Wiederholte und bedingte Inhalte

Ganze Blöcke können von den Werten abhängen. Ein Wiederholungsblock erzeugt ein Vorkommen je Eintrag eines Listenwerts – Positionen, Parteien, Anlagen –, ein bedingter Block erscheint nur, wenn seine Bedingung gilt. Beides liegt in der Formulierung der Vorlage: Wer Werte liefert, entscheidet nie, was das Dokument sagt, sondern nur, welcher der vorbereiteten Inhalte zutrifft.

Mit einem Szenario prüfen

Beim Schreiben bleibt die Vorlage neutral: Bearbeiten und Ansehen zeigen die verfasste Struktur – jedes Feld als benannten Platzhalter, jede Bedingung und Wiederholung als lesbare Grenze –, ohne Werte vorzutäuschen, die es nicht gibt. Um die Vorlage so zu sehen, wie ein Leser sie sieht, speichern Sie ein Szenario: einen benannten, vollständigen Satz von Probewerten, etwa „Acme, drei Positionen, ohne Anlage“.

Ein Vorlagen-PDF entsteht nur aus einem Szenario, das Sie ausdrücklich wählen – nie aus Werten, an die sich der Editor zufällig erinnert –, und jeder Lauf ist festgenagelt: an den Stand des Szenarios und an eine exakte Vorlagenversion. Eine Vorschau ist damit reproduzierbar statt ein Schnappschuss von jemandes Sitzung. Halten Sie je prüfenswertem Fall ein Szenario vor – die minimale Einreichung, den voll beladenen Vertrag –; sie sind zugleich durchgerechnete Beispiele dafür, was die Eingaben der Vorlage bedeuten. Eine Vorlage ohne Eingaben braucht nichts davon und lässt sich direkt ansehen.

Ein Dokument daraus erzeugen

Wählen Sie die Vorlage, verwenden Sie sie und füllen Sie ihre Felder aus. Die Werte werden gegen die Definition der Vorlage geprüft, bevor irgendetwas entsteht: Ein fehlendes Pflichtfeld, ein missratenes Datum oder ein Wert der falschen Art wird je Feld gemeldet, und nichts halb Ausgefülltes kommt in die Welt. Das Ergebnis ist ein normales Dokument – es durchläuft Kommentare, Freigaben und Erzeugung wie jedes andere.

Erzeugt stattdessen ein System die Dokumente, treibt dieselbe Definition die Dokumenten-API: Die Vorlage veröffentlicht ein maschinenlesbares Eingabeschema, und die API prüft gelieferte Werte dagegen genau wie das Formular.